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Fearless vom Roten Schopf

Wir waren heute am mit unserer Lejla und Freunden am Schaufelrad im Norden von Leipzig unterwegs. Bestes Herbstwetter, Spaß für die Hunde und Erholung für die Zweibeiner.

Uns kommt ein Pärchen mit 4 (!) Belgischen Schäferhunden entgegen. Alle an der Leine, wir gehen ruhig aneinander vorbei, alles kein Problem.

Lejla am See

30 Minuten später auf dem Rückweg biegen wir um eine Kurve, unsere Hunde waren frei, glücklich und vollkommen fertig von der Toberei, kommt einer der Malinois aus dem Wald, bleibt stehen und schaut uns an.

Da rutscht einem das Herz in die Hose !
Belgische Schäferhunde sind nicht gerade für ihr ausgeglichenes und sanftes Wesen bekannt…

Lejla prescht plötzlich vor und rennt auf den Aussreißer zu, bellt ihn an und jagt ihn mit aufgestelltem Kamm tatsächlich wieder in den Wald hinein ! So eine mutige kleine Windhündin !

Jetzt wissen wir, warum sie „Fearless vom Roten Schopf“ heisst !

Anscheinend wollte sie ihr Rudel schützen und dachte sich: Wenn keiner die Initiative ergreift, dann muss ich wohl… Das war wirklich furchtlos.

Aber mal ganz im Ernst, muss man 4 solcher Wachhunde wirklich frei und unkontrolliert in öffentlichen Wäldern laufen lassen ? Wir haben das Pärchen und ihre Hunde später wiedergesehen und immer noch tollten die 4 Hunde, mehrere 100 Meter von Frauchen und Herrchen getrennt, durch die Natur. Das könnte für einige Schreckmomente sorgen, zumal ja an so einem wunderschönen Herbsttag auch Radfahrer und Eltern mit kleinen Kindern unterwegs sind.

Kopfschüttel.

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